Messaging: Kostenloser E-Mail-Service mit 25 Megabyte Speicherplatz
Neu ist die Idee ja nicht, einen kostenlosen E-Mail-Service anzubieten. Aber im Vergleich zu MSN, Yahoo oder Web.de hat der Dienst von Axentra einen Vorteil: Dem Nutzer stehen 25 Megabyte an Speicherraum zur Verfügung. Das ist erheblich mehr, als die genannten Anbieter zumindest derzeit kostenlos bereitstellen. Deren Postfächer sind "nur" etwa 5 bis 6 MByte groß.

Einen Wermutstropfen muss der User bei Axentra allerdings in Kauf nehmen: Der Anbieter ist eine kanadische Firma, die Server-Appliances für den Small-Office/Home-Office-Bereich anbietet, sprich das Frontend ist in Englisch. Aber für die meisten Internet-Nutzer dürfte das ja kein Problem sein.
Axentra stellt neben E-Mail diverse Portlets bereit, etwa einen Kalender, ein Online-Adressbuch, ein Tool, mit der der Benutzer Dateien hochladen und verwalten kann sowie ein Bookmark-Verzeichnis. Der User hat die Möglichkeit, das Aussehen des Portals nach seinen Wünschen anzupassen, also etwas einzelne Elemente zu löschen oder an eine andere Stelle zu verschieben. Ein wenig umständlich ist die Bedienung des E-Mail-Frontends, speziell das Löschen von Nachrichten. Auch für Blogger hält Axentra ein "Zuckerl" bereit: In das Portal ist ein persönlicher Weblog integriert.
Alles in allem ist Axentra damit eine ziemlich "runde" Sache. Man muss allerdings abwarten, was sich in Kürze an der "Free-E-Mail-Front" tut. Denn Google will ja bekanntlich bald seinen GMail-Service starten, der angeblich bis zu 1 GByte Speicherplatz bietet. Die konkurrierenden Betreiber von Suchmaschinen und Online-Informationsdiensten dürften das nicht so ohne weiteres hinnehmen und werden dann wohl ebenfalls ihren Nutzern mehr Platz für Mails und Daten anbieten.
Verfasst von: Bernd Reder am 19.04.04, 16:13Well,
die Gesichter kenn ich doch. Das sind die Burschen von OEOne, einer auf Mozilla basierten Oberfläche für Linux (http://www.oeone.com).
Die Software hatte gute Ansätze, designtechnisch haben die sicher was drauf.
Das Problem ist, das Sie bisher noch keinen Weg gefunden haben Geld zu verdienen. Das kann bei E-Mail Geschichten später oft zu Frust führen wenn der Anwender entweder pleite geht oder richtig Geld verlangt. Auch hier geht es ja wieder mit dem kostenlos Konzept los.
Natürlich kann es auch sein, daß Axentra eine große Zukunft bevorsteht.
Verfasst von: Henning am 20.04.04, 15:43

