Business Weblogs & McLuhan's Gesetze
Patrick Dax stellt in seinem Artikel "Weblogs & McLuhan's Gesetze der Medien" fünf Fragen, auf die ich im folgenden einige Antworten gebe.
Was wird durch Weblogs verstärkt oder beschleunigt?
Vielleicht ermöglichen Weblogs tatsächlich die Erneuerung unserer gesellschaftlichen Zusammenhänge. In diesem Sinne können Weblogs sich sehr schnell als Mittel der Innovation erweisen. Arbeitsprozesse verändern sich ständig. Weblogs ergänzen die bisherigen Formen der Kollaboration und der Kommunikation.
Oder:
"Wer heute nur immer das tut, was er gestern schon getan hat, der bleibt auch morgen, was er heute schon ist."
(Nils Goltermann)
Was lassen Weblogs veralten?
Wer darauf verzichtet, online zu kommunizieren, wird schon bald dem Gestern angehören, von dem wir uns zunehmend lösen. In der guten alten Zeit ist kein Platz für so manche Weblog-Konzepte. Stattdessen unterstützen Weblogs den Weg ins Realtime-Business. Und das ist online.
Was wird durch Weblogs neu belebt?
Weblogs beleben die Kommunikation in jeglicher Form. Sie halten das Wissen fest, so dass auch andere davon profitieren können. Außerdem filtern Weblogs einander. Nur relevante Beiträge werden in der Blogosphere gefunden und gelesen. Außerdem heben sie das digitale Networking auf eine neue Stufe. Unterstützt werden Weblogs hierbei nicht zuletzt von anderen Plattformen wie z.B. dem Open Business Club, die das Business oder Private Dating online erlauben.
Wenn Weblogs die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreichen, in was schlagen sie um?
Die Freiheit im Internet ist grenzenlos, solange die Online-Gebühren für den Einzelnen bezahlbar sind. Natürlich können Weblogs die negativen Tendenzen verstärken: Information Overload und Kommentar-Spams lauten die Stichworte. Andererseits verdichten Business Weblogs oder Nicht-Online-Tagebücher oftmals die Informationen, so dass sie für Informationshungrige sehr gute Quellen der Recherche sind.
>> Patrick Dax
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