E-Mail-Marketing unter Spam-Verdacht
Bis Mitte 2004 soll Spam rund 60 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmachen. Das stellt E-Mail-Versender vor große Probleme. Wenn sich die Inhalte einer Unternehmens-E-Mail kaum von Spam unterscheiden, kommt die E-Mail sicherlich nicht mehr beim potentiellen Kunden an.
In den Unternehmen wird immer häufiger eine Anti-Spam-Software eingesetzt, um unerwünschte Werbe-E-Mails auszufiltern. Die Marktforscher von Gartner glauben, dass bereits 2005 etwa 80 Prozent aller E-Mail-Marketing-Kampagnen als Spam betrachtet werden und deshalb nicht mehr ohne weiteres den Kunden erreichen könnten.
Dabei ist das E-Mail-Marketing eigentlich ein effektives Kommunikationsinstrument, bestätigen die Marktforscher von Gartner in einer Studie von 2003. Wer das E-Mail-Marketing beherrscht, kann damit durchaus eine Response von bis zu 15 Prozent erzielen und sehr viel über seine Kunden erfahren. Aufgrunddessen setzen immer mehr Unternehmen auf das E-Mail-Marketing.
Am besten kann man sich durch Corporate Newsletter vom Spam abheben. An die Stelle platter Werbebotschaften sollten die Unternehmen mehr Wert auf qualifizierte, kundennahe Inhalte legen. Voraussetzung dafür ist natürlich das Permission Marketing. In Zukunft könnten neue Modelle wie die Distribution der Inhalte über RSS-Feeds interessante Alternativen zum E-Mail-Versand darstellen.
>>Gartner Pressemitteilung
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