Kaugummis und Marlboros im Netz
Journalistische Weblogs sind wie Kaugummis und Marlboros, meint Zeit-Redakteur Jochen Bittner über den Trend, der wieder einmal aus den USA stammt. Einige Journalisten beklagen die mangelnde Qualität der Weblogbeiträge und sehen darin eine Gefahr für die klassischen Medien, so heißt es in einem durchaus lesenswerten Online-Journalismus-Dossier.
So richtig Ernst genommen werden Blogger anscheinend von vielen Journalisten noch nicht. Sie nehmen eher einen Exotenstatus ein: So geschehen mit den 30 Bloggern auf dem Parteitag der Demokraten in den Staaten.
Ich halte die ganze Diskussion um Qualität und Journalismus versus Blogging eher für eine akademische. Es gibt sehr unterschiedliche Gründe Weblogs aktiv oder passiv zu nutzen. Letztlich stellt sich immer die Frage, wie sinnvoll der Content dabei eigentlich ist.
Wofür schreibe ich einen Beitrag? Welchen Mehrwert stellt dieser Inhalt tatsächlich dar? Weblogs sind ein Instrument, dass das Online-Publishing sicherlich erheblich vereinfacht hat. Das ist unbestritten. Und das wirkt sich auch auf die Menge des produzierten Contents aus.
Guter Content wird online immer seine Resonanz finden, - unabhängig von seinem Format - wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt: ein gutes Thema, eine gute Schreibe und nichtzuletzt eine gewisse Vermarktung. All das gehört einfach zum Content-Erfolg dazu.
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Ping von: PR Blogger, am 03.08.04, 14:53
Titel: Vertrauensverlust in Weblogs
Ping von: PR Blogger, am 27.09.04, 21:32
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